Chikita Violenta



Es wirkt ein wenig wie eine Zeitreise in die erste Hälfte der 00er, oder als hätte man ein verloren geglaubtes Album der ersten kanadischen Musiksensation des letzten Jahrzehnts gefunden: Die Mexikaner Chikita Violenta klingen mehr nach Broken Social Scene anno 2005 als BSS selbst heute. Nicht ohne Grund, ihr drittes Album Tre3s ist in Zusammenarbeit mit u.a. Lisa Lobsinger und dem nicht nur Sound prägenden Dave Newfeld entstanden, obendrein erschien es zunächst auf dem Mexiko-Ableger von Arts & Crafts und kommt Ende Januar auch auf dem (nord-)nordamerikanischen BSS-Label selbst heraus. Im Scheinchaos von elektrisierten Stürmen durchrauschter Songs wie den beiden, die die Band verschenkt, steht dann ein auch innerlicher Wirrwar, der aber in großen, die Welt umarmen wollenden Melodien nach außen drängt.

[MP3] Chikita Violenta - All I Need's A Little More / Tired

Video: Dënver - Los Adolescentes



Noch ein 2010-Nachhall, bevor ich mich mehr den vielen Dingen widme die in naher Zukunft so anstehen. Über die passiert-ja-sonst-nix-Tage brachten Dënver ein Video zu ihrer zweiten Single Los Adolescentes raus, dank dem ich mal wieder was gelernt habe. Zum einen, dass ich den Musikgeschmack dort immer noch nicht so recht verstehe, dem Song hätte ich eine noch weniger hohe Singlepriorität gegeben als Menas erster Wahl. Und zum anderen den Pelolais-Begriff kennengelernt, der in Kommentaren zum naiv-harmonischen Jugendportrait des Clips immer wieder auftaucht und einen kleinen Einblick ins soziale Klassenbild Chiles gibt (und vielleicht auch die Sache mit dem Broccoli erklärt).

[Video] Dënver - Los Adolescentes

56 Aus 2010 (Teil 7)

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Platz 08
Shining - Blackjazz

Ein finsteres Biest von Album haben die Jaga-Jazzist-Spinoffs geschaffen in dieser Vereinigung von metallischer Schwere, vertrackten Strukturen und einem Industrial-Sound, dessen schwarze Lackierung eine fast schon plastikhafte Qualität annimmt. Bei aller filigranen Frickelei wird Blackjazz aber von melodisch einprägsamen Riffs angetrieben, die man auch noch wiedererkennt wenn sie Mitte des Albums unvermutet wieder auftauchen und Sänger/Faucher Jørgen Munkebys quiekiges No-Wave-Saxophon sorgt für soviel Chaos, dass ihr infernales 21st Century Schizoid Man ein völlig schlüssiges Finale abgibt.

[MP3] Shining - The Madness And The Damage Done
[Stream] Shining - Blackjazz

Platz 07
The Chemical Brothers - Further

Der Synthesizer-Arm des Krautrock war dieses Jahr so omnipräsent im Experimentalbereich wie Suet Lam in Johnnie-To-Filmen, aber erst richtig spät habe ich etwas überrascht gemerkt, dass auch das neue Album der Chemical Brothers auf dieser Wellenlänge liegt. Dies jedoch in herrlichem Großformat, mit schwärmerischen Flügen durch kosmische Nebelschwaden, dem epischen Dronehopser Escape Velocity oder dem genüsslich taumelnden Swoon modernisieren die Chemicals, was viele andere gerade erst für sich entdecken.

[MP3] The Chemical Brothers - Escape Velocity
[Stream] The Chemical Brothers - Further

Platz 06
Wolf Parade - EXPO 86 / Semi Precious Stone

Zu viele Songs für ein Album hatten Wolf Parade dieses Jahr, zumindest um sie sinnvoll alle nebeneinander unterzubringen. Allemal mithalten können die beiden Stücke der Doppelsingle mit EXPO 86, das die Rollenverteilung Krug als mystisch-träumerischer Raconteur / Boeckner als bodenständig-rauer Globetrotter überraschend durchwürfelt mit Krug als Stadt-alieniertem in Oh You, Old Thing und Boeckner in ungewöhnlicher Erzählposition im, musikalisch dennoch Pop-geradlinigen, Yulia, über die hinaus sich die beiden auch thematisch die Bälle zuspielen. Ah ja, und Konzert des Jahres. [mehr]

[MP3] Wolf Parade - What Did My Lover Say? (It Always Had To Go This Way)
[Video] Wolf Parade - Yulia
[Stream] Wolf Parade - EXPO 86

Platz 05
The Hundred In The Hands - The Hundred In The Hands / This Desert EP

2010 war das Jahr der Partysongs über Parties im Pop, aber The Hundred In The Hands erinnerten auf ihrem Debüt daran, dass Tanzmusik mehr behandeln kann. Ihr Debütalbum war das kunstvolle Disco-Pop-Porträt einer Jugend zwischen Ziellosigkeit unter und Gefühlsverwirrung am durchtanzten Ende der Woche, das besonders durch die vielen Feinheiten in Eleanor Everdells Vocals Faszination erwirkte. Nicht wenig toller waren die vorher auf ihrer EP versammelten Songs, voller bezaubernd funkelnder Melancholie, komplexer Rhythmen zu minimalistischen Melodien und anderer in Harmonie endender Reibungen. [mehr]

[MP3] The Hundred In The Hands - Dressed In Dresden
[Stream] The Hundred In The Hands - This Desert
[Stream] The Hundred In The Hands - The Hundred In The Hands

Platz 04
Los Campesinos! - Romance Is Boring

So ein Album, dessen Größe mir irgendwie ständig entfällt - bis ich es wieder höre. Los Campesinos! haben die Tweexcore-Tweenjahre hinter sich, Gareth kotzt sein Herz aus wie Jamie Stewart, Gesänge wie Gitarren werden bis zum Gellen verzerrt und in Schall und Rauschen getaucht. Im Textzentrum der von alter Geradlinigkeit bis zu drei verschiedenen Taktarten in einem reichenden Songs steht eine fragmentierte Tragödie, deren (nicht unbedingt chronologischer) Schluss mich jedes Mal kriegt wie keine andere Zeile dieses Jahr: "I can't believe I chose the mountains every time you chose the sea" [mehr]

[MP3] Los Campesinos! - Romance Is Boring
[Stream] Los Campesinos! - Romance Is Boring

Platz 03
Javiera Mena - Mena

Bisher scheint der einzige Ort, wo man das Popalbum des Jahres in physischer Form kaufen kann, ein Plattenladen in Santiago zu sein. Durch das Internet jedoch ist das zweite Album der genialen Chilenin nahezu überall (legal) digital erhältlich, ein Symbol dafür, was für ein globales Werk es ist dessen US/Euro-Disco-Pop mit Beiträgen von Kelley Polar, Ladytrons Daniel Hunt und Jens Lekman (im fabelhaften Duett Sufrir, das mit No Te Cuesta Nada und der absoluten Übernummer Luz De Piedra De Luna die beste Dreiersequenz 2010 bildet) entstand. Vor allem ist auf Produktionsseite aber die feine Trennarbeit Cristian Heynes hervorzuheben, der hier alle zum Schmachten schönen Elemente so feinhühlig platziert (wie hier auch überhaupt jeder Song essentiell und ideal an seiner jeweiligen Stelle ist) dass Menas warme Stimme den Raum und Ramen hat, um sich als die menschliche Alternative zu all den Fembots im Pop zu etablieren.

[MP3] Javiera Mena - Hasta La Verdad
[MP3] Javiera Mena - Luz De Piedra De Luna

Platz 02
These New Puritans - Hidden

Zwischen Witch House und Billig-Goths mangelte es diesem Jahr wirklich nicht an wie auch immer düsterer Musik. Aber nur eine Band hatte in all der oft nur kitschigen Schwärze einen Entwurf, der sich in seiner orchestralen Pracht wirklich gesamtvisionär anfühlte und mit Ambition und Ideenreichtum das Jahr bis zum Ende als Highlight überdauerte. Mit ihrem zweiten Album erfüllten These New Puritans ein Potential, das ihr Debüt nur hatte erahnen lassen und riefen mit Säbelrasseln zu Krieg, mit Pauken zum Tanz und Lovecraftigen Gesängen zu schamanischer Beschwörung alter Naturkräfte auf dass ein Herr Mark E. Smith sich glatt kopiert fühlte. Ein hasserfüllteres Kompliment kann man sich kaum wünschen. [mehr]

[MP3] These New Puritans - Orion
[Stream] These New Puritans - Hidden

Platz 01
Titus Andronicus - The Monitor

Tja also, The Monitor.. Album des Jahres, wahrscheinlich, oder? Wie dort das Suburb-Kind Patrick Stickles die Geschichte seines versuchten Ausbruchs aus dem großen amerikanischen Albtraum darlegt, Beziehungsdebakel und Gesellschaftsmalaise mit den spätnachts im Fernsehdelirium absorbierten US-Bürgerkriegsdokus zu einer wahrhaft epischen Geschichte hochstilisiert. Wie Titus Andronicus in The Battle Of Hampton Roads die letzte Schlacht fechten, textlich und musikalisch, unser Erzähler sich in der Katharsis des Pogues-treffen-Replacements-treffen-Springsteen-Punks seinen ganzen Abscheu aus der Seele kotzt und am Ende doch als bettelnder Verlierer zurückbleibt, "And I'd be nothing without you darling" in einem dieser weiten alles-auf-einmal-Würfe aus schnellen Drums, Gitarren und Stakkatopiano, gefolgt von "Please don't ever leave". Doch dann Bläser, Streicher die sich nicht unterkriegen lassen. Und gottverdammt ja, dieser Dudelsack (Dudelsack!(!!)), und alles schwingt sich auf, reißt Faust und Mittelfinger zum großen Finale empor das natürlich in einem schamlos jaulenden Gniedelsolo endet. Wohlwissend um die Konventionen des Rock und wie unmodern das alles ist, sich aber nicht mit dem postmodernen Trotzdem-1-2-3-4 begnügend, sondern Überlebensgroßes damit entfachend. Also ja ... das hat schon was für sich, finde ich.

[MP3] Titus Andronicus - Four Score And Seven Part 1 / Part 2
[Stream] Titus Andronicus - The Monitor

56 Aus 2010 (Teil 6)

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Platz 16
Oneohtrix Point Never - Returnal

Daniel Lopatins zweiter großer Streich, fast an der gleichen Stelle wie letztes Jahr, mit dem er die letzten Monate wohl so groß rauskam wie es ein Analog-Synthdrone-Schwurbler nur kann. Wobei mir die Albumtrilogie Rifts doch immer noch besser gefällt, nicht weil sie mehr Vielfalt hätte - der Anfang von Returnal ist wohl das Ungewöhnlichste was OPN bislang gemacht hat - sondern allein aufgrund der schieren Menge an durchweg toller Musik, der gegenüber Returnal zwar konsumfreundlicher ist, aber fast schon zu kurz wirkt. [mehr]

[Video] Oneohtrix Point Never - Ouroboros
[Stream] Oneohtrix Point Never - Returnal

Platz 15
Vampire Weekend - Contra

Kein anderes Album hat dieses Jahr - zumindest zum Positiven hin - so eine 180°-Drehung bei mir bewirkt wie Contra. Ich weiß noch, wie enttäuscht ich nach dem ersten Hören war und die Platte beim zweiten Durchlauf fast schon abgeschrieben hatte, wäre sie nicht von Giving Up The Gun gerettet worden. Nachdem ich ihr Debüt schon seit es als Blue Album die Runde machte rotieren gehabt hatte, war ich echt etwas geschockt vom angereicherten Sound der die elegante Einfachheit ersetzt zu haben schien. Doch die Angst bewies sich als unbegründet. Vampire Weekend haben, neben Texten deren Komplexität leicht zu übersehen ist, einfach ein sagenhaft gutes Händchen für Melodien, die sich mit wiederholten Hören von "ganz nett" bis "sehr nett" steigern und durch die Bank weg dieses Niveau bislang nicht wieder verlassen haben.

[MP3] Vampire Weekend - Horchata
[Stream] Vampire Weekend - Contra

Platz 14
Lindstrøm & Christabelle - Real Life Is No Cool

Die besten Disco-Diven, das zeigt sich auch im Zuge der erneuten Würdigung dieser einst von Homophobie und Schlagerparaden ertränkt geglaubten Musik, sind doch meist die etwas Ungewöhnlichen, und sei es nur stimmlich. Sei es Antony, Beth Ditto oder die Norwegerin Christabelle, deren wirre Gedankenströme absondernde, eindringliche Stimme vom Perfektionisten Lindstrøm in ein makelloses Glam-Gewand gekleidet wird und über ein makro wie mikro exzellent sequenziertes Album mit Funk und Funkeln verzaubert.

[MP3] Lindstrøm & Christabelle - Lovesick
[Stream] Lindstrøm & Christabelle - Real Life Is No Cool

Platz 13
Superchunk - Majesty Shredding

Superchunk waren für mich vom Ruf her immer etwas unverdient die vordersten der zweiten Garde des Indie Rock, hätten es aber völlig verdient gehabt, in einem Atemzug mit Modest Mouse, Yo La Tengo und Built To Spill genannt zu werden. Dieses Jahr zeigten sie nach nahezu jahrzehntlanger Kreativpause warum, mit einem Album das ihre besten Qualitäten kombiniert wie eigentlich keins zuvor, flott und vergnüglich, mit Hooks en Masse inmitten einer facettenreichen Produktion. [mehr]

[MP3] Superchunk - Digging For Something
[Stream] Superchunk - Majesty Shredding

Platz 12
diskJokke - En Fin Tid

En Fin Tid nannte der Norweger seinen Zweitling, eine feine Zeit sollte der auch bereiten. Lose konzeptuell ein vertonter Tag am Sonnenstrand, vom gemächlichen In-die-Gänge-Kommen übers entspannte Genießen bis zum Tanz im Dunklen zeigt Joachin Dirdahl mal wieder, das mit Skandinavien eine der dafür unwahrscheinlichsten Regionen Europas es wie keine andere versteht, mit kosmischer Disco und krautigen Electronica die eskapistischste aller Faunen als Inspiration zu nutzen.

[MP3] diskJokke - 1984
[Stream] diskJokke - En Fin Tid

Platz 11
The Dillinger Escape Plan - Option Paralysis

Es ist eigentlich das unoriginellste aller Dillinger-Werke, so ein Zwischending aus ihren alten und den jüngeren Sachen, die mir zu oft auf mäßige Melodien fokussiert waren. Ich kann verstehen wenn die Platte anderen nicht abenteuerlich genug war, aber dieses Zwischending trifft halt genau meinen Nerv: Mike-Patton-Verschnitte von Greg Puciato (und überhaupot schwingen da noch anderswo Faith No More mit), sanfte Melodien in die vertracktes Gefrickel und Turboriffe einbrechen und überhaupt schön viel Mathcore-Wahnsinn mit 180°-Kehrtwendungen inmitten von irgendwie-doch-schon-Popsongs. Ach ja: Finger weg von der Limited Edition, oder zumindest den Bonustrack beim Hören auslassen, der macht nämlich das abrundende Finale etwas kaputt.

[Video] The Dillinger Escape Plan - Farewell, Mona Lisa
[Stream] The Dillinger Escape Plan - Option Paralysis

Platz 10
ceo - White Magic

Ich hab hier irgendwo in meinem Kopf noch einen epischen Text herumfliegen warum The Tough Alliance die beste Popband des Jahrzehnts waren, aber belassen wir es was Eric Berglunds Vergangenheit angeht mal dabei. Denn auch wenn man schön die roten Fäden zwischen TTAs drei Alben und ceos Debüt ziehen kann, ist White Magic doch auch ein betonter Schritt in die Zukunft, das Zurücklassen von Sorgen und Ängsten, ein Eskapismus im wahrsten Sinne des Wortes, der naturhuldigende Ruf nach Freiheit in referenz- und samplefreudiger (u.a. werden hier die finale Musik von Brazil, Fußballkommentar, ein schwedisches Volkslied und eine Yellowstone-Naturdoku als Inspirationen herangezogen) Popgestalt.

[MP3] ceo - Come With Me
[Stream] ceo - White Magic

Platz 9
School Of Seven Bells - Disconnect From Desire

Auf ihrem zweiten Album haben School Of Seven Bells ihren Sound, der auf Alpinisms schon höchst eindrucksvoll war, nochmal auf eine neue Stufe gehoben. Allerdings nicht als Reflektion ihrer Liveshows, die mit deutlich muskulöseren Gitarren und mittlerweile auch echten Drums aufwarten, sondern als eine delikat zurückhaltende, aber herrlich produzierte Kristallisierung ihrer Qualitäten. Die typischen Gitarrenwände und tief begrabenen Wischstimmen des Shoegaze fast schon invertierend, steht der traumtänzelnde, und dennoch bestimmte Gesang der Deheza-Schwestern weit und glasklar im Vordergrund, Ben Curtis' oft nur einzelne Saiten zupfendes Gitarrenspiel noch hinter der melodie- bis Atmosphäre gebenden Elektronik, alle vorangetragen von abwechslungsreichen und wohlgeformten Beats, die in ständiger, kräftiger Bewegung einen wichtigen Kontrast zum langsam schwirlenden Rest beisteuern und dem Album einen vitalen Zusammenhalt liefern.

[MP3] School Of Seven Bells - Windstorm
[Stream] School Of Seven Bells - Disconnect From Desire

Ich, Anderswo (V) + Diverses Zum Jahresende

Als kurzer Zwischeneinschub bevor es so langsam in die Endrunde geht, die allquartärliche Zusammenführung meiner (überaus wenigen, wie ich gerade merke) andersortigen Aktivitäten. Neben den unten stehenden Beiträgen hab ich auch meine Stimme den AUFTOUREN-Jahrescharts begesteuert, zu denen ich zudem einige Texte verfasst habe. Auch ist meine Bestenliste in die zweite Ausgabe der "Top of The Blogs", der Umfrage unter deutschen Musikbloggenden, eingeflossen, die unter enorm respektablem Engagement und Arbeitsaufwand dieses Jahr Martin von Vinyl Galore übernommen hat.

Superchunk - Majesty Shredding
Solar Bears – She Was Coloured In / Inner Sunshine
Marnie Stern - Marnie Stern
How To Pass The Time - Atlas Sound und die musikalische Erinnerung

Und wo ich gerade so über frühere Texte gucke: Ein paar Alben, die ich bereits letztes (oder sogar vorletztes) Jahr in meiner Favoritenliste hatte, sind dieses Jahr auch in Deutschland veröffentlicht worden, darunter kürzlich das immer noch absolut großartige Debüt von jj das hierzulande leider zugunsten des mäßigen Nachfolgers unbeachtet blieb:

jj - jj n° 2
Nite Jewel - Good Evening
Andrew W.K. - Close Calls With Brick Walls

Zudem kommt im Januar nächsten Jahres über Cargo das Sacred-Bones-Programm raus (u.a. mit den großartigen ersten Alben & EPs von Zola Jesus und Blank Dogs) und im März endlich auch ceos White Magic - pünktlich zum Winterende (hoffentlich).