Von Uli am 23. Juni 2008, 18:33

Also ja, habe gerade nachdem es fast exakt ein Jahr in meinem Regal stand
endlich Kieron Gillen und Jamie McKelvies
Phonogram: Rue Britannia gelesen, dazu Kenickie, Elastica, Pulp, Long Blondes und Pipettes gehört und kann nur sagen: wow. Das beste Leseerlebnis das ich seit sehr langer Zeit hatte (noch besser als Scott Pilgrim 4), eine Geschichte über Musik, wie sie uns verändert, emotional, historisch und charakterlich, aber auch wie wir sie verändern. Über Jugend, Jugendbewegung, Idolisierung, Mythifizierung, Oberflächlichkeit, Nostalgie, Retro, Indie, Pop, Großbritannien und einen John Constantine ähnlichen Bastard von einem
Protagonisten der auf der Suche nach der sterbenden Göttin seiner identitätsstiftenden Jugendmusik sich selbst erkennen muss. Sehr einladend und sauber in Szene gesetzt von McKelvie und in dieser Form wohl auch nur in diesem Medium machbar, dabei natürlich voller Musikreferenzen die man zur Not hinten im Glossar nachschlagen kann und mit einem Vorwort von Luke Haines.
Phonogram
Preview &
Podcast
Und wie ich gerade sehe ist der zweite Teil bereits
in Arbeit, musikalisch geht's aber klar in die Gegenwart und (irgendwie überrascht mich das kaum) genau zu den Bands die ich gerade eben beim Lesen gehört habe.