Get In The Van Mit Titus Andronicus

Knapp hinter Animal Collective ist das Debüt von Titus Andronicus aktuell das am zweithöchsten bewertete Album des Jahres auf Metacritic. Bevor The Airing Of Grievances jüngst auf dem Großindie XL wiederveröffentlicht wurde sah das noch etwas anders aus, da tourten die fünf aus New Jersey als eine von vielen unbekannten Bands quer durch die USA und drehten darüber die 25minütige Videodoku Absolute Zero die es in Einzelteilen auf Youtube zu sehen gibt oder komplett auf Pitchfork.tv:

Titus Andronicus: Absolute Zero

Ab übermorgen sind Titus Andronicus dann live in Deutschland zu sehen, auch wenn ich mich drauf freue bin ich vor allem gespannt wie die sich zu fünft auf die Tsunami-Bühne quetschen wollen.

04.03.2009 Bang Bang Club, Berlin
05.03.2009 Molotow, Hamburg
06.03.2009 Beatpol, Dresden
08.03.2009 Elfer, Frankfurt
09.03.2009 Tsunami Club, Köln

Babe, Terror


Loops Bloody Loops! Die traumartige Musik von Babe, Terror aus São Paulo könnte man durchaus als Animal Collectivesches Nebenprojekt verkaufen, mit wenig mehr als seiner gesampelten, modulierten und geloopten Stimme lässt der Brasilianer Zeit und Raum zerfließen, besonders mit Kopfhörern umwinden einen diese hypnotischen Verschachtelungen immer mehr. Auf Myspace gibt es Stücke von seinem kommenden Debütalbum die ein gutes Stück subtiler sind als bisherige und so neu dass ihr Playcount gestern noch bei Null stand, einen etwas leichteren Einstieg gibt die letztjährige EP die man umsonst herunterladen kann.

[Video] Babe, Terror - Nasa, Goodbye

Babe, Terrors Myspace

Stream: Fight Like Apes - Fight Like Apes And The Mystery Of The Golden Medallion

Da hier eh ziemlich britische Woche zu sein scheint ist ein bisschen mehr von den famosen Fight Like Apes gewiss nicht fehl am Platze. Deren bislang nur im Ausland erschienenes Debütalbum habe ich mittlerweile auch komplett gehört, und bis kurz vor Schluss hält es atemlos genau was die bisherigen Songs versprochen haben: Hohes Melodienkonzentrat, Keyboards auf denen wüster gerifft wird als auf vielen Saiteninstrumenten, abwegige Popkulturreferenzen en masse, Songtitel wie einst bei Be Your Own Pet (Snore Bore Whore, Lend Me Your Face, Megameanie) und mit letzterem sogar einen Melt-Banana-Achtsekünder. Kurzum ein furioser Spaß den ich mir jetzt mit Sicherheit zulegen werde, anhören kann man es komplett online:

[Stream] Fight Like Apes - Fight Like Apes And The Mystery Of The Golden Medallion

Video: Future Of The Left - The Hope That House Built


Dass ich die neue Single von Future Of The Left richtig klasse finde hatte ich ja bereits erwähnt, nicht aufgefallen war mir da das angemessen kneipige Video zu diesem schön grimmigen Shanty das Nicorola entdeckt hat. Mittlerweile steht wohl auch endlich der Veröffentlichungstermin fürs Livealbum Last Night I Saved her From Vampires fest, zumindest laut Amazon soll das bereits nächste Woche erscheinen.

[Video] Future Of The Left - The Hope That House Built

Malajube live bei Bande à part

Wenn es nicht noch, wie so viele andere zur Zeit, kurzfristig um eine Woche verschoben wurde sollte heute Labyrinthes, das dritte Album von Malajube, erschienen sein. Das gab's ja bereits Anfang des Monats im Stream zu hören, für Bande À Part haben die vier aber auch noch eine 25minütige Session mit fünf der zehn labyrinthinen Stücke eingespielt die es in qualitativ überdurchschnittlich guter Videoform online zu sehen und hören gibt.

Les Sessions Bande à part avec Malajube

O_o

Tatsächlich das Emoticon zu meinem Gesichtsausdruck über die volle Spielzeit hiervon: Ein auditiver Trailer zu Puncolle - Voice Actresses’ Legendary Punk Songs Collection der sich zu meinem großen Entsetzen als kein fiebriger Albtraum herausstellte als er sich heute morgen immer noch in meinem browser wiederfand. Offenbar dachte irgendwer ein Album voller schlechter Jpop-Cover von mehr-oder-weniger-Punkklassikern könnte irgendwie eine gute Idee sein, wer also schon immer eine Helium-Engrish-Version von Basket Case, Anarchy In The UK als Schmalzballade, R&B-Smells Like Teen Spirit oder Blitzkrieg Bop als Dancepop reimaginiert hören wollte: Viel Spaß!

Das schlechteste Coveralbum des Jahres