Los Campesinos! - Sticking Fingers Into Sockets



13 Sekunden. Länger lassen Los Campesinos! nicht auf sich warten bis sie einem auf ihrer EP Sticking Fingers Into Sockets den ersten denkwürdigen Refrain an den Kopf werfen. Mit mehrstimmigem Gesang, Geigen und Glockenspiel eröffnet We Throw Parties, You Throw Knives den bunten Reigen den das Septett in gerade mal 16 Minuten aufführt. Wer hier musikalische Referenzen sucht wäre mit nahezu jeder personalstarken kanadischen Popband der letzten paar Jahre + The Go! Team + Architecture In Helsinki dividiert durch Dave Newfeld zunächst ganz gut bedient, doch sprengen Los Campesinos! mit Ausrufezeichen grinsend den Rahmen jedes Abziehbildes.

Ihre Einflüsse reichen auch weiter zurück, stolpern sie doch manchmal herum wie Pavement die sie hier grandios und offensichtlich enthusiastisch mit Frontwards covern. Dass ihre niedlichen Melodien mit Texten von eingeschlagenen Köpfen und Blutspritzern kontrastiert werden macht sie direkt nochmal sympathischer, bei mir war spätestens dann kein Halten mehr als ich richtig in die Texte eingetaucht bin denn die sind voller Szenen aus dem Leben eines Musikhörenden. Vom Tanzen im Schlafzimmer über das Erschaffen eines Mixtapes bis zu einem Besuch bei einem Musikfestival gibt es allerlei Anspielungen die beim Hörer Resonanz finden, dabei aber immer ehrlich und unforciert wirken.

Ohne die Musik würde das wahrscheinlich wirkungslos verpuffen, doch Los Campesinos! zeigen auf diesen Stücken einen Sinn für tolle Melodien und Arrangements und auch für angemessene Dramatik: bevor You! Me! Dancing!, ein starker Favorit im Rennen um den besten Song des Jahres, mit einem stampfenden Drumbeat so richtig loslegen kann wird der Spannungsbogen gaaaanz weit gedehnt mit einem Intro das sich mehr als eine Minute lang in eine genüssliche Kakophonie steigert. Dann Xylophon, ein zum Sterben schönes Riff, ansteckende Fröhlichkeit, "It's you! It's me! And it's dancing!" und ab geht's auf den Freudentrip. Danach könnte ruhig schon alles zu Ende sein, doch nachgeschoben wird noch eine ultrakurze Improvisation die trotzdem so toll ist dass man sich versucht sieht nicht direkt wieder alles von Anfang zu hören sondern erst noch einmal und noch einmal und noch einmal Clunk-Rewind-Clunk-Play-Clunk.

14 Fäuste für ein Hip Hip Hurra, diese Band hat sich jedes Ausrufezeichen völlig verdient, und wer Angst hat dass der Spaß hiermit schon vorbei sein könnte kann aufatmen: die nächste Single soll The International Tweexcore Underground heißen und sowohl Ian MacKaye und Henry Rollins als auch Calvin Johnson namedroppen. Wenn es diese Band noch nicht gäbe - man müsste sie glatt erfinden.

[Stream] Los Campesinos! - Sticking Fingers Into Sockets

Böse Blogs, böses last.fm, bööööses Internet

Via Nicorola, etwas zum Lachen am Vormittag: Ein bemerkenswert dämlicher Artikel in der FAZ. Darin erfährt man unter Anderem dass wegen Musikblogs die Umsätze der Musikindustrie zurückgehen, dass durch Internetdienste wie Last.fm und Blogs im Gegensatz zu Musiklabels wie Motor Musikgeschmack homogenisiert wird, und der Knüller, dass Journalisten offenbar intensiv Blogs nutzen um ganze Alben zu leaken (ich glaub mein Schwein pfeift). Bezeichnend find ich dass der Autor von "Lastfm.com" schreibt, eine mir bisher völig unbekannte Umleitungsadresse für Leute die sich nicht vorstellen können dass es Webadressen gibt die nicht auf .de oder .com enden.

Future Of The Left kommen



Fuck yeah! RIP Mclusky, lang leben Future Of The Left. Das was bisher von Curses zu hören war hat keineswegs weniger Schmackes als das was die vorige Inkarnation produzierte, und so sind auch live nichts weniger als schweißtreibende Abende zu erwarten. Im Oktober spielen die Waliser erst mal nur im Vorprogramm von Against Me, wer die Massen an Punkrockkids meiden will sollte sich an die Novembertermine halten bei denen Future Of The Left ihr ganz eigenes Hauptprogramm machen. [via]

07.10.2007 Fabrik, Hamburg
12.10.2007 AJZ Talschock, Chemnitz
13.10.2007 Columbia Club, Berlin
15.10.2007 Arena, Wien
17.10.2007 Backstage, München
20.10.2007 Roxy, Saarbrücken
22.10.2007 Stollwerck, Köln
13.11.2007 Schocken, Stuttgart
14.11.2007 Tsunami Club, Köln
15.11.2007 Römer, Bremen
16.11.2007 Glocksee, Hannover
17.11.2007 Starclub, Dresden

Animal Collective Kommen!



*Schnüffel* Ich rieche.. ich riech.. möglicherweise Konzert des Jahres, jawoll, diesmal werd ich Animal Collective live auf keinen Fall verpassen. Wuff! [via]

18.10.2007 Festsaal Kreuzberg, Berlin
19.10.2007 Stadtgarten, Köln
21.10.2007 Karlstorbahnhof, Heidelberg
22.10.2007 Uebel & Gefährlich, Hamburg

Update: Der Kölner Termin ist nun bereits am 19.

My Bloody Reunion?

Klar, "My Bloody Valentine kommen zurück" ist in der Musikwelt mittlerweile so ein großer Running Gag wie "Duke Nukem Forever erscheint bald" unter Spieleinteressierten. Aber nachdem es seit Anfang des Monats eine offizielle Myspaceseite gibt sollen sich nun die Gerüchte verdichten dass die Shoegötter anlässlich des nächsten Coachella-Festivals wieder auf die Bühnen der Welt zurückkehren könnten, mehr dazu auf The Daily Swarm. Ob man in diesem Fall auch neues Material, von dem auch in den letzten (15) Jahren immer wieder gemunkelt wurde, erwarten kann ist fraglich.

Ziemlich sicher ist hingegen dass die Americana-Postrocker Japancakes noch in diesem Jahr eine Coverversion von Loveless (ja, vom ganzen Album) veröffentlichen werden. Dabei soll auf keinerlei elektrische Verzerrer zurückgefriffen werden, und das was man vorab von Only Shallow hören kann klingt sehr angenehm, sogar der Gesang wird umgesetzt.

[MP3] Japancakes - Only Shallow (Auszug)

Neues Von Two Gallants



Uh, das muss ich im Laufe der c/o pop total übersehen haben, angeblich schon seit fast 2 Wochen (und das konnte ich ausgerechnet auf Amazon rausfinden wo es jetzt ne Kommentarfunktion gibt) kann man auf der Saddle Creek-Webseite einen Vorgeschmack auf das nächste Werk von Two Gallants finden. Klingt nicht mehr ganz so von Blut und Whisky durchzogen, wobei ich vermute dass das live eine andere Angelegenheit sein wird.

[MP3] Two Gallants - The Hand That Held Me Down
[MP3] Two Gallants - Despite What You've Been Told

Apropos live, eben da kann man die beiden Ende des Jahres ihr am 21. September erschienenes Album dann auch selbst vortragen sehen und hören:

22.11.2007 Knust, Hamburg
03.12.2007 Bad Bonn, Düdingen
04.12.2007 Abart, Zürich
05.12.2007 Rockhouse, Salzburg
06.12.2007 Arena, Wien
07.12.2007 Posthof, Linz
08.12.2007 Conrad Sohm, Dornbirn
10.12.2007 Manufaktur, Schorndorf
11.12.2007 Ampere, München
12.12.2007 Mousonturm, Frankfurt
13.12.2007 Gebäude 9, Köln
14.12.2007 Café Glocksee, Hannover
15.12.2007 Postbahnhof, Berlin

Konzert: Arcade Fire



Im Vorfeld des Kölner Konzerts von Arcade Fire gab es manch Geächze und Gestöhne zu lesen. Natürlich als und weil der erste Termin im Frühjahr ausfiel, aber auch schon vorher als die Veranstaltung ins Palladium verlegt wurde. Da ich da bisher nur einmal gewesen war (bei einem Punkfestival an das meine Erinnerung so verschwommen ist dass mir später erklärt werden musste welche Bands ich dort gesehen hatte) konnte ich mir nicht so recht vorstellen warum der Laden so unbeliebt ist, doch jetzt habe ich auch meine unangenehme Erinnerung daran. Zum einen war der Sound, und sowas scheint mir sonst nahezu nie aufzufallen, nicht allzu gut, stellenweise sogar so schlimm dass ich unwillkürlich das Gesicht verzog als hätte ich Verstopfung.

Zum anderen ist das Palladium so designt dass der große Teil einer Seite des Konzertsaales zum Eingangsbereich hin offen ist, das macht sich zwar bei einem Grobrand sicher ganz gut allerdings quollen so die vorderen Reihen komplett voll, denn von der Seite war der Weg weitaus kürzer als in anderen Hallen in denen man sichseinen Weg auch noch von hinten nach vorne durchkämpfen muss. Und dabei war es angeblich insgesamt noch lange nicht ausverkauft, trotzdem war ich die meiste Zeit so eingequetscht dass ich nicht die Füße bewegen konnte, nicht sonderlich angenehm bei dieser Band.

Trotzdem bin ich froh hingegangen zu sein, denn Arcade Fire sind immer noch eine der besten Livebands der Welt. Da sie Laika nicht spielten gab es eine Wiederholung der spaßigen Bühnenschlägerei vom Monsters Of Spex vor 2 Jahren nicht zu sehen, doch auch ohne eine solche Einlage wurde vorne nicht nur musikalisch jede Menge geboten. Das Bühnendesign der aktuellen Tour ist atemberaubend selbst wenn man es vorher schon mal auf Videos gesehen hat, die Bühne steht voller leuchtender Stäbe und bläulich schimmernder runder Monitore, die Band war zu neunt oder zehnt und nahm problemlos die ganze Bühne ein. Samt Instrumenten, darunter eine wirklich nicht kleine Orgel hinten links (obwohl ich mir nicht sichr war ob die echt war oder nur eine Attrappe) die bei Intervention so richtig zur Geltung kam.

Da ging das Konzert so richtig los das mit Keep The Car Running, No Cars Go und Black Mirror mit den vergleichsweise verhaltenen Stücken des neuen Albums begonnen hatte, nach einem Intro bei dem die Bildkreise eine Teleevangelistin zeigten die von einem Geiste ergriffen zu sein scheint. Auch während des Konzerts waren auf den Kreisen (einer davon war sogar auf der Bassdrum) und auf der großen Projektion im Hintergrund immer wieder Bilder vom Neon Bible-Artwork (das sich auch auf der Albumseite findet) zu sehen, die leuchtende Bibel selber natürlich, die im Wasser treibenden Körper u.a. Bemerkenswert hierbei dass für die neuen Stücke die Beleuchtung stark umschlug, nahezu alles was ans neue Album erinnerte wurde ausgeblendet, das Licht vorne dafür heller gemacht und die Monitore zeigten die von zahlreichen Minikameras gefilmt werdenden Kanadier bei der Arbeit. Da das Konzert bis auf zwei Ausnahmen eh in die Hälften altes / neues Material geteilt war entstand dabei kein großes Hin und Her, es machte aber den Kontrast zwischen beiden noch deutlicher.

So war dann die zweite Hälfte, auch dadurch dass der Soundmann irgendwann auch den dröhnigen Bass in den Griff bekam, weitaus losgelöster auch vom Publikum her das munter mitsang auch wenn der letzte Ton schon lange verklungen war, wer Platz dafür hatte tanzte auch hier und dort. Was nicht heißt dass das neue Material live nicht so gut ankahm, wie auf Platte ist es aber eben anders. My Body Is A Cage gefiel mir von allem an diesem Abend am besten, während die Klänge der Orgel Gänsehaut erzeugten stand Sängerin Régine mit ihrer Seite zum Publikum gewandt und haute so feste auf die Trommeln vor ihr ein dass man jeden Einschlag der Klöppel spürte. Überhaupt war sie auf der Bühne das Highlight, striff immer wieder wie ein Ghoul herum dass man nicht wusste ob man erschrocken oder erotisiert sein sollte. Zwischen den Stücken blieben die meisten anderen kaum ruhiger, häufiger Instrumentenwechsel ist weiterhin bei Arcade Fire an der Tagesordnung.

Zwischendurch entschuldigte sich Win Butler für den Ausfall der Tour, war auch sehr erfreut dass sie nicht schon wieder auf "another fucking Festival" spielen mussten sondern vor einem Publikum für das die Band zum ersten Mal seit mehreren Monaten auch wieder Crown Of Love spielte. Da konnte sich keiner schlecht behandelt fühlen, und spätestens als nach dem finalen Wake Up Gesangschöre die Halle erfüllten dürfte es wohl den meisten wie mir gegangen sein, voller Wärme und frei von Sorge und verdammt froh da gewesen zu sein. Bei anderen Bands werde ich mir trotzdem einen Besuch des Palladiums mehr als zweimal vorher überlegen.

Jaguar Love



Same procedure as 2 years ago: nach der letztjährigen Albumveröffentlichung und allerlei Tourerei dreht sich nun wieder das Blood Brothers-Spinoff-Karussell. Jaguar Love sind Johnny Whitney und Cody Votolato zusammen mit Pretty Girls Make Graves-Gitarrist Jay Clark, letzterer hier vermutlich an den Drums. Hat mit diesen Düstersynths etwas, hm, Gotisches? Da auf Young Machetes eben die musikalischen Einflüsse/Motive stark reduziert schienen die vorher in den Nebenprojekten ausgelebt worden waren könnte man sich auch hiervon wieder Hinweise auf den Klang des nächsten Blood Brothers-Albums erhoffen, die Frage ist nur was machen die restlichen drei? Zusammen mit Leuten von Bohren & The Club Of Gore die letzten beiden Songs von Young Machetes weiterdenken?

Jaguar Love Myspace

Parts & Labor - Mapmaker



Zuerst wollte ich nur das tolle The Gold We're Digging-Video verlinken, dabei allerdings noch erwähnen dass man das Stück für sich allein genommen nicht als Indikator dafür nehmen kann wie verdammt geil das dritte Album von Parts & Labor ist. Doch dann fiel mir ein "Dude, du hast ein Blog auf dem du machen kannst was du willst, schreib doch endlich mal wie geil Mapmaker ist." Also denn.

Mapmaker ist eine schiere Wucht. Drummer Christopher Weingarten (der die Band leider vor wenigen Tagen verlassen hat) prescht mit frenetischem Gespiel voran, auch wenn die Rhythmen etwas vertrackt werden macht er seinen beiden Mitspielern konstant Feuer unterm Hintern. Musikalisch erinnern sie mich am ehesten an Hüsker Dü, besonders der leicht nölige Gesang von B.J. Warshaw und Dan Friel ist nicht ganz un-Mould-ig, allerdings mit in solcherlei flotten Noiserocktrios eher selten gesehenen Keyboards (ein Zufall dass sie mal eine Split-LP mit Battles' Tyondai Braxton aufnahmen?) die aber problemlos mit Saiteninstrument und Schlagzeug mithalten können und der Musik eine sehr eigene Klangfarbe verpassen.

Los geht es mit Fractured Skies, einem der absolut besten Songs des Jahres. Unruhiges Getrommel zu dem bald der Gesang einsetzt, dahinter leise schwellende Synthklänge und drumherum allerlei elektronisches Gefiepe, mit jedem Mal wenn der Gesang lang angehalten wird steigern sich Lautstärke und Intensität bis beim dritten Mal ein saftiger Trompetenhall ertönt und die Sonne vom Plattencover aufgeht, so schön dass man jedes Mal die Lautstärke aufdrehen muss. Der Druck lässt auf Brighter Days kaum nach auch wenn der Rhythmus geradliniger wird, auch hier wird das laut/leise-Spiel exzellent betrieben. Ihre Einflüsse zeigen die drei auch im Minutemen-Cover King Of The Hill (vom Original gibt's sogar ein Video), das zwar vom Funk befreit aber dafür mit viel Feedback und anderem Gequietsche vesehen wird.

Parts & Labor werden zwar mal langsamer, aber so richtig nehmen sie den Fuß nie vom Gaspedal. Das könnte ermüdend werden, wird es aber nicht mit einem so kurz gehaltenen Album voller Melodien, wuchtiger Rhythmen und Songs die zum Faust recken animieren. Und zum Lautstärke hochdrehen.

Ach ja, das Video fängt die Belebtheit von Parts & Labor geschickt ein indem es die Band vor einen sich ständig ändernden bunten Hintergrund positioniert (ähnlich beschäftigt und bunt zeigt sich der Hintergrund der Bandhomepage). Da das Ganze allein mithilfe von Schnitten erreicht wird mag ich mir kaum ausmalen was für eine Schweinearbeit das gewesen sein muss, das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Und jetzt Video gucken und anschließend Superalbum anhören, go go go!

[Video] Parts & Labor - The Gold We're Digging
[MP3] Parts & Labor - Fractured Skies
[Stream] Parts & Labor - Mapmaker

Blood Demos



Eine der besten Entdeckungen dieses Jahr ist für mich ganz klar Jay Reatard, das Punkgenie aus Memphis mit dem Wahnsinnsgespür für Melodien, beflügelt von einer mitreißenden Wildheit. Auch wegen seines grandiosen Albums Blood Visions (siehe eben hier), aber seitdem hat der Nimmermüde schon wieder 4 Singles/EPs rausgebracht die irrerweise auch alle so gut wie sein Solodebüt, und ein beißendes Elektropunkalbum als Terror Visions.

Wenn man davon noch nicht genug hat lohnt es sich regelmäßig einen Blick auf sein Myspace zu werfen, neben bereits veröffentlichten Stücken tauchen dort auch immer wieder brandneue Sachen auf wie gerade aktuell eine unbetitelte Demo eines Stücks das auch in Rohfassung mit Leichtigkeit auf 99.999% aller anderen Gitarrenschwinger runterpisst.
Auch kann man sich dort seit Kurzem eine Demo-Version des Großteils von Blood Visions anhören, außerdem finden sich seit seiner letzten Tour (die ich voll verpasst habe aaaargh) wo vorher rein gar nix zu finden war mittlerweile Dutzende von Clips auf Youtube, es scheint sich also rumzusprechen was der Mann drauf hat.

Jay Reatard Myspace

[Video] Jay Reatard - Don't Let Him Comeback (live) (Youtube)
[Video] Jay Reatard - Hammer I Miss You (live) (Youtube)