Die besten Webcomics 2005

...finden sich hier aufgelistet.

Mehr als eine Handvoll davon kannte ich bisher auch gar nicht, kann aber Copper, A Lesson Is Learned... und Bee empfehlen.
Und wer The Perry Barlow Fellowship noch nicht kennt der möge dies schnellstmöglich nachholen!

My 31 favourite Records in 2005, Part 6

Platz 26
Gogol Bordello: Gypsy Punks: Underdog World Strike

Auf der Bahnfahrt heute hab ich hin und her überlegt wie man den Musikstil von Gogol Bordello wohl politisch korrekt nennen könnte und bin zu dem Schluss gekommen dass das ziemlich unmöglich ist. Also denn: Gogol Bordello machen Zigeunerpunk.
Da mag sich der eine oder andere klischeemäßige Ohrringe, Kopftücher, dicke Schnurrbärte, Beckenschellen und Ziehharmonikas vorstellen. Stimmt eigentlich auch alles, aber wie die Decemberists nicht "einfach nur Seemannsmusik" machen, machen Gogol Bordello eben auch nicht "einfach nur Zigeunermusik".
Auf der Bühne muss die Band ein absolutes Höllenspektakel sein (wovon man sich zur Zeit auf ihrer Tour auch durch Deutschland überzeugen kann), leider kam diese Energie bei ihrem letzten Album Multi Kontra Culti Vs Irony nicht so richtig rüber. Allerdings deutete sich hier schon an dass sich musikalisch hier etwas echt einzigartiges abspielt, und das auf dem neuen Album noch vielfältiger als zuvor. Da treffen Moderne und Tradition aufeinander, aber nicht in einem Zusammenstoß sondern in einem nahtlos übergehenden Verschmelzen. Da hört man Ska, Polka, Punk, lateinamerikanischen Folk, Rap, Disco, fast alles was man sich denken kann. Geschafft wurde es diesmal, diese unglaublich treibende, dreckige Live-Energie einzufangen die Gogol Bordellos Musik mit sich bringt.
Wie es auch in "60 Revolutions" heißt: 60 revolutions per minute is my regular speed
Was echt schnell ist. Probiert's mal aus.

Website: www.gogolbordello.com
Bester Song: 60 Revolutions

Ich liebe Kaffee

damn good coffee

Studie: Koffeinhaltige Getränke können Leberschäden vorbeugen

Anscheinend gibt es für jede möglicherweise ungesunde Tätigkeit eine wissenschaftliche Studie die einem das schlechte Gewissen ausredet.

Historisches Treffen zweier Genies

Treffen zweier Genies

(entdeckt bei Warren Ellis)

Guten Abend meine Hamen und Derren

Mooorgen

Die schönsten Versprecher und Zwischenfälle wie den denkwürdigen Besuch der Putzkolonne gibt's noch für 19 Tage im Tagesschau-Adventskalender zu sehen.

5 Bands to watch out for in 2006

The Brother Kite
The Brother Kite
Anspieltipp: The Way That You Came Down

The long Blondes
The Long Blondes
Anspieltipps: Giddy Stratospheres
Once And Never Again
Spearated By Motorways (wmv Videostream)

Gay For Johnny Depp
Gay For Johnny Depp
Anspieltipp: Kill The Cool Kids

Magneta Lane
Magneta Lane
Anspieltipp: The Constant Lover

Love Is All
Love Is All (Website scheinbar defekt)
Anspieltipp: Make Out, Fall Out, Make Up

My 31 favourite Records in 2005, Part 5

Platz 27
Shivaree: Who's got trouble?

"Wait till i get my hands all over you," heißt es im ersten Stück von Shivarees neuem Album. Wie könnte man da nein sagen, bei dieser Stimme? Sängerin Ambrosia Parsleys herausragendes Organ ist wohl unverkennbar und fesselt noch immer wie auf "I Oughtta Give You a Shot in the Head for Making Me Live in This Dump", dem Album mit dem Shivaree vor 4 Jahren vermeintlich groß rauskamen. Hauptgrund der Popularität dürfte "Goodnight Moon" gewesen sein, das als musikalische Untermalung für einen Werbespot verwendet worden war, aber wenn man sich das ganze Album anhörte merkte man schnell dass es sich hier um ein kleines Meisterwerk handelte.

Dann kam das schwere 2. Album, das musikalisch den Stil der Band um einige Facetten erweiterte, dabei aber den morbiden Charme der Texte beibehielt. Aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Label wurde es dann gar nicht erst in den USA veröffentlicht und die Band stand kurz vor dem Ende. Irgendwie müssen sie dann aber doch noch die Kurve gekriegt haben, und so hielt ich Anfang dieses Jahres endlich wieder ein Shivaree-Album in den Händen.

Musikalisch ist es dem Debüt näher, es gibt keine Experimente, was aber auch überhaupt nicht schlecht ist. Interessanterweise ist eines der Stücke, "Gone 2 Far", vom zweiten Album hier nochmal vertreten, musikalisch passt es aber gut zum Rest und stört insofern nicht. Text und Gesang sind einfach großartig wie immer, zart und mysteriös mimt Parsley mal die Femme Fatale, mal die Verschmähte. Man kann sich beim Hören bestens vorstellen, man säße in einem verrauchten düsteren und nicht ganz sauberen Nachtclub, auf der Bühne die Band und nur wenige Meter vor einem deren enigmatische Sängerin.

Website: www.shivaree.com
Bester Track: I close my eyes

Original und Nicht-Original

Was eine vermeintlich kleine Änderung wie die musikalische Untermalung alles ausmachen kann sieht man gut am neuen GAP-Werbespot von Spike Jonze, dem Regisseur von zahllosen Musikvideos wie Sabotage von den Beastie Boys oder Praise You und Weapon of Choice von Fatboy Slim, und von Being John Malkovich.

Zunächst das Original

Und nun der Spot wie er zur Zeit überall (in Amerika?) zu sehen ist: Wem fällt der Unterschied auf?
Ich finde hierbei fällt die doch recht subversive Idee des Originals durch die etwas lächerliche Musikwahl weitaus flacher aus.

My 31 favourite Records in 2005, Part 4

Platz 28
Patrick Wolf: Wind in the Wires

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl dass dieses Album in der Presse ein wenig untergegangen ist. Nicht dass niemand darüber berichtet hätte als das Album Anfang dieses Jahres rauskam, aber seitdem hab ich praktisch nichts mehr über Patrick Wolf gelesen und hätte das Album beinahe auch vergessen gehabt wenn ich nicht vor dem Verfassen dieser Jahrescharts meine CD-Sammlung gründlich durchgegangen wäre. Das mag zum einen daran liegen dass ich das Album nie als so gut in Erinnerung habe wie es wirklich ist, zum anderen aber auch dass es wohl zum falschen Moment rauskam, denn eigentlich ist es das perfekte Herbstalbum.

Spärlich gezupfte Geigen, vorsichtig klimperndes Piano, und andere eher klassische Instrumente werden teilweise von zerbrechlich-trockenen Beats untermauert und fast immer durchs elektronisches Dröhnen, Wimmern, Sägen behutsam eingerahmt und geben dem Album einen beinahe gotischen Unterton.
Dabei wirkt das Ganze sehr organisch, ist aber metikulös arrangiert. Wenn im Titelstück unerwartet der Beat aussetzt und Wolfs Stimme ins Leere raunt erzeugt das einen hypnotischen Sog dem man sich nicht entziehen kann. Während der "Ghost Story" rutscht ihm ein ganz kurzes, scheinbar überschwengliches "Wuuh" raus, das sich aber später im Hintergrund mit vielen langen "Huuuh"s wiederfindet. Und während Wolf in "Tristan", dem wohl rauesten Stück, ein ungewohnt düsteres Pathos in seine Stimme legt um "The storm has come, and I am following. My name is Tristan. And Im alive" zu grummeln merkt man zunächst nicht wie die irrsinnig vielschichtige musikalische Untermalung davon in den Hintergrund gestellt wird.
Definitiv ein Album das oftmaliges Wiederanhören belohnt.

Website: www.tomblab.de / www.patrickwolf.com
Bester Track: Wind in the Wires

My 31 favourite Records in 2005, Part 3

Platz 29
Tocotronic: Pure Vernunft darf niemals siegen

"Tocotronic", das weiße Album, ist eines der wenigen Alben die ich grundlos und abgrundtief hasse. Ich weiß nicht warum, spätestens nach 3 Tracks kommt mir einfach die Galle hoch. Deswegen war ich auch vorsichtig mit Tocotronics neuem Album, bis zum weißen Album hatte ich ihre Platten immer ohne vorher reinzuhören blind gekauft und in Kürze heiß und innig geliebt.
Aber zum Glück war das diesmal wieder der Fall, es stimmt einfach alles. Durch das neue vierte Bandmitglied erscheint das Wechselspiel der Gitarren nicht nur als tragend sondern auch als untermalend, die Texte sind lyrisch leicht aber auch politisch relevant (Aber hier leben, nein danke!). Den Mittelpunkt des Albums stellt dann der Titeltrack, in dem der Gesang sich in für Tocotronic nie vermutete Epik zieht. Und das tollste ist dass das Ganze dann auch noch klappt.
Wie der Rest dieses Albums auch.

Website: www.tocotronic.de
Bester Track: Pure Vernunft darf niemals siegen

Auf ins Wochenende mit The Go! Team

War am Montag auf dem Konzert von The Go! Team in Köln, wie erwartet war das ganze wie ein Kindergeburtstag für Erwachsene. Ganz bunt, irrsinnig fröhlich (nie zuvor hab ich so viele Leute im Prime Club lächeln gesehn) und vor allem über alle Maßen tanzbar.

You Ain't No Picasso hat jetzt Aufnahmen von vier neuen Songs gepostet, genau das was ich am Samstag morgen brauche um gut ins Wochenende zu starten. Wer die Band noch nicht kennt sollte sich für einen ersten Eindruck aber eher auf die Bandhomepage begeben, die Audio- und Videodateien dort repräsentieren mehr die tanzbaren Stücke der Band.

Steak

Nix für Vegetarier und Leute die kein Blut sehen können:

Die wohl ausführlichste Anleitung wie man Steak macht.