Dirty On Purpose



Eigentlich wollte ich schon zum Feierabend angetreten sein, aber diese Entdeckung muss doch heute noch raus. Es gibt Songs wie No Radio von Dirty On Purpose, da weiß man schon beim Intro dass die gut werden. Trompeten, Ride-Gitarren, herrlich für die erste warme Sommernacht. Light Pollution ist nicht weniger traumhaft schön, und den Refrain wie er in Monument herunterdonnert hätte ich mir so nie erhoffen können. Super Band, warum hab ich noch nie von denen gehört? Und einfallsreiche Videos machen die auch noch, toll!

[MP3] Dirty On Purpose - No Radio
[MP3] Dirty On Purpose - Light Pollution
[MP3] Dirty On Purpose - Monument

Dirty On Purpose Myspace

Grizzly Bear kommen (hoffentlich) !



Was könnte wohl diesmal passieren? Überflutung? Heuschreckenplage? Der dritte Weltkrieg bricht aus? Jedenfalls muss man bei der Ankündigung dass Grizzly Bear Europa besuchen misstrauisch werden, fielen doch im letzten Jahr allein in Köln bereits zwei Auftritte ins Wasser. Hoffentlich geht's diesmal gut, Daumen drücken für diese zwei Abende:

11.05.2007 Gebäude 9, Köln
12.05.2007 Prinzenbar, Hamburg

[via]

Stream: The Ponys - Turn The Lights Out



In einer Zeit in der es Menschen gibt die The Bravery, Mando Diao und OK Go zu "wichtigen Vertretern des Indie-Rocks" zählen bin ich enorm froh dass es noch Labels wie Matador gibt die Musik wie die von The Ponys rausbringen, untrendig und ohne Aussicht auf große Popularität aber dafür trotz klarer Referenzpunkte wie Sonic Youth oder The Jesus & Mary Chain mit viel eigenem Charme. Auf Album Nr.3, das diesen Freitag erscheint, (Indie-)rockt übrigens erstmalig Brian Case (von den schmerzlich vermissten 90 Day Men) mit.

[Stream] The Ponys - Turn The Lights Out

Klaxons in der SZ

Na das ist mal ne echte Koinzidenz, ich war wohl nicht der einzige der sich gestern Abend solche Gedanken machte: Dirk Peitz in der Süddeutschen mit einem Text über Auftritt und Album der Klaxons, und Wunder über Wunder, dort finde ich auch mein KLF-Zitat wieder.

Jamie Reynolds sagt: Popmusik ist heute nur noch möglich, indem man das Gewesene dekonstruiert, anders wieder zusammensetzt - und damit fürs Erste tötet. Bis der Nächste kommt und an der Leiche herumschnippelt. Man selbst ist dann schon in der übernächsten Abteilung im endlosen Archiv der Popkultur. Das ist keine Wiederaufführung der Vergangenheit, eher deren Bastardisierung; das ist nicht mal wirkliches Zitieren, denn dieses setzt ein Mindestmaß an Kenntnis voraus. Es ist der ganz alte Zeichendiebstahl der Popkultur: Was man nicht bessermachen kann, stiehlt man.