Von Uli am 4. Oktober 2009, 16:25

Hall ist schon was Feines, mit einem kleinen Effektpedal kann man auch im kleinsten Proberaum der Welt Klänge von ungeahnter Weite erzeugen. Nicht dass
Surfer Blood das unbedingt nötig hätten, aber so werden ihre powerpoppigen Melodien noch mächtiger, so kann man sich dem Mitsing-Reiz von
Swim (To Reach The End) nur sehr schwer entziehen, so wirkt es umso entspannter wenn sich zwischen Stimme und den Instrumenten in
Harmonix ein weiter Raum aufspreizt den langgezogene Tönen durchkreuzen. Surfer Bloods Debüt
Astro Coast wäre beinahe schon letzten Monat erschienen als sie kurzfristig vom Label Kanine (Grizzly Bear, Chairlift) gesignt wurden, allzu lange wird es sich dadurch hoffentlich nicht verzögern.
Surfer Bloods Myspace

Beim Texaner Trio
Pure Ecstasy hallt es auf einem durchschnittlich etwas gemütlicheren Energielevel, anfangs ist es auch schwer zu sagen dass sich gemütlich dahinrauchende Songs wie
You're In It Now und
DWLDWD von so vielen anderen müden Strandnummern unterscheidet die diesen Sommer via Labels wie Mexican Summer und Underwater Peoples die Forkcasts dieser Welt bevölkerten. Doch irgendwie reißen mich diese Melodien und der ein Stück an alte My Morning Jacket erinnernde Gesang, wenn sie dann mal einsetzen, richtig in ihren Bann dass ich es bis zur letzten Sekunde knistern hören möchte. Beide Stücke finden sich auf
Future Nostalgia das es nur auf 7" und Kassette gibt, zudem gibt es das Titelstück der neuen 7"
Easy auf Myspace zu hören und ein paar weitere Stücke bei ihrer Session für
Phoning It In.
Pure Ecstasys Myspace