Stream: Thursday - No Devolución

Die nicht gerade gleichmäßige Verteilung interessanter Neuerscheinungen über den Veröffentlichungskalender macht sich gerade mal wieder schwer bemerkbar: Während die spätesten Ankündigungen entweder im Juni oder September (und nur selten dazwischen) liegen, stehen vor allem in der nächsten Woche dermaßen viele Alben an, dass ich vermutlich jeden Tag ein oder zwei neue zu hören krieg. Heute ist dies das Freitag erscheinende No Devolución von Thursday, von denen ich mir nach ihrer Wiedererstärkung mit Common Existence so einiges erhoffe.

[Stream] Thursday - No Devolución

Stream: Panda Bear - Tomboy

Vielleicht liegt's daran, dass ich schon das erste Album längst nicht so gut fand wie Person Pitch, aber irgendwie hab ich Panda Bears neues Werk weniger ungeduldig erwartet als andere. Bin mir nicht mal sicher, ob ich alle vorab als Singles veröffentlichten Songs gehört habe, für das nächste Woche erscheinende Tomboy sind diese aber ohnehin nochmal neu abgemischt worden wodurch sich selbst für diejenigen, die sie schon kennen der Stream des Albums lohnen dürfte:

[Stream] Panda Bear - Tomboy

Video: Street Chant - Less Chat, More Sewing



Wenn ich beschreiben müsste, warum ich letztens den Liveauftritt von Yuck so kacke fand, würde ich ganz gerne dieses Video als fast totales Gegenteil heranziehen. Wo Yuck zwar extrem eingängige, durchaus radiofreundliche Melodien aufbieten aber auf der Bühne bis auf ihre Bemühungen, ja den perfekten Pedalsound zu erzeugen, leblos verpuffen rotzen die AustralierInnen Street Chant energetisch durchs raue Less Chat, More Sewing, durchaus den mehrstimmigen Refrain in Szene setzend aber vor allem darauf aus, kubikmeterweise Funken zu schlagen. Es muss vielleicht nicht noch extra erwähnt werden, aber in Sachen 90er Altrock-Revivalimus liegen meine Sympathien eindeutig beim letzteren Ansatz.

[Video] Street Chant - Less Chat, More Sewing

Ich, Anderswo (VI)

Gerade online gegangen ist mein letzter Auftouren-Text für dieses Quartal, mit ziemlich genau einem pro Woche ist diesmal doch einiges rumgekommen. Wobei das dickste Ding noch bevorsteht, sollte der Gedanke an den längsten Text, den ich je über Musik geschrieben habe, tatsächlich wen reizen kann ich nur raten die Augen offen zu halten.

Plug: Drum & Bass & Billig-Keyboard
Labelportrait: Sacred Bones Records – Knochenlese
British Sea Power – Valhalla Dancehall
The Go! Team – Rolling Blackouts
Deerhoof – Deerhoof Vs. Evil
Seefeel – Seefeel
Young Galaxy – Shapeshifting
Asobi Seksu – Fluorescence / The Joy Formidable – The Big Roar
Parts & Labor – Constant Future
Iceage – New Brigade
Belong – Common Era
Von wegen Sensibelchen: Delicate Steve