Noise Zum Prima Selbermachen

Simply Noise erzeugt wahlweise White Noise, Pink Noise oder Brown Noise. Wirklich entspannend.

Adrenaline Starts To Flow Chart

Für den außen stehenden ist das Metal-Universum mit all seinen Subgenres und Millionen von Bands ein kaum durchschaubarer Wirrwar, nicht auf Anhieb ist zu erkennen was nun der Unterschied zwischen Manowar und Megadeth sein soll. Glücklicherweise hat Doogie Horner einen Flowchart angelegt der eine gute Übersicht gibt wie die Namen bekannter Bands miteinander verknüpft sind, mit Kategorien wie "Pointless Misspellings", "Viking" oder "Puns Involving Hell". Natürlich in Form eines Pentagramms.

HEAVY METAL BAND NAMES: a flow chart

Kurz gefasst, aber richtig

Ich bin kein großer Fan von Musebin-mäßigen weniger-ist-besser-140-Zeichen-Kurzrezensionen, meistens lesen sie sich wie ein ungeschickt aus einem größeren Text rausgerissener Auszug oder gehen nicht über ein plumpes "Ui das klingt schön/scheiße" hinaus. Ohne Begründung dahinter ist dann schwer zu erkennen warum verschiedene Texte verschiedene Positionen beziehen.

Aber Christopher Weingarten zeigt gerade auf Twitter wie man auch einen derart knappen Text lesenswert gestaltet, mit halben Nebensätzen gibt er mehr Dimension als manche "vollwertige" Besprechung und beweist dass man auch bei einem Einzeiler zwischen den Zeilen lesen kann. 1000 Alben will er in dem Format 2009 rezensieren, bisherige Highlights sind Bon Iver, Dälek und der M.Ward-Verriss.

1000TimesYes

Animal Collective Kommen!

Das Konzert übermorgen in Berlin wird zum Glück nicht das einzige von Animal Collective bleiben, im März kommen die drei zurück nach Europa und erfreulicherweise auch wieder nach Kölle. Mal sehen wie voll es diesmal wird (und bleibt, letztes Mal haben doch einige im Zuge des Strawberry-Hypes unvorbereitet erschienene den Saal schon vorzeitig irritiert verlassen). Neues Material wird es diesmal übrigens kaum zu hören gehen, stattdessen tatsächlich überwiegend aktuelles (von dem ja schon klar ist dass es live grandios ist) und angeblich teilweise unerkennbar überarbeitete alte Stücke. [via]

08.03.2009 Gloria, Köln
09.03.2009 Karlstorbahnhof, Heidelberg
10.03.2009 Fri-Son, Fribourg
11.03.2009 Konzerthaus Schüür, Luzern

Stream: The Pains Of Being Pure At Heart - The Pains Of Being Pure At Heart

The Pains Of Being Pure At Heart haben in den vergangenen 18 Monaten eine beängstigend gute Serie von EP- und Singleveröffentlichungen hingelegt. Nicht dass man sich vor Tweegeschrammel mit exzellentem Songwriting fürchten müsste, aber wenn eine neue Band auf derart hohem Niveau anfängt kann das nachfolgende Album fast nur enttäuschen. Aber eben nur fast, das selbstbetitelte Debüt versammelt die besten bekannten Songs wie Come Saturday und This Love Is Fucking Right! mit neuen ohne einen einzigen Durchhänger dabei zu 35 Minuten süß-melancholischer Gitarrenpop-Perfektion. Am 27.02. erscheint das Album auch bei uns, reinhören kann man bereits jetzt im Albumstream auf last.fm.

[Stream] The Pains Of Being Pure At Heart - The Pains Of Being Pure At Heart

Neues Von Handsome Furs, Asobi Seksu

Duo time, duo time, it's duo time oooh oooh! Die letzten Alben von Handsome Furs und Asobi Seksu zählten nicht nur zu meinen Lieblingsplatten vor 2 bzw. 3 Jahren, sondern haben sich auch darüber hinaus noch mit bis heute anhaltender Hörbarkeit ausgezeichnet. Von beiden gibt es frische Einblicke in die Ende Februar/Anfang März erscheinenden Nachfolger, I'm Confuseds Akkordhüpferei zu schnalzenden Beats wirkt wie schon drüben ersponnen fast wie eine besser produzierte Version von Blank Dogs und erregt akzentuierter Aufmerksamkeit als die langsamen Grower von Plague Park. Asobi Seksu hingegen werfen einem auf Familiar Light keine massive Circus-Lärmwand an den Kopf, gehen differenzierter zu Werke und hängen mehr als sonst an Yuki Chikudates Gesang über hell strahlendem Gitarren-, Piano- und Glockenspiel.

[MP3] Handsome Furs - I'm Confused
[Stream] Asobi Seksu - Familiar Light

3D-Video: Oxford Collapse - Young Love Delivers


Aus, vorbei, wir können das Musikjahr 2009 jetzt schon abheften denn alle wichtigen Trophäen sind bereits vergeben. Album des Jahres? Animal Collective. Band des Jahres? Ebenso. Video des Jahres? Oxford Collapse mit Young Love Delivers. Nicht nur ist die ganze Geschichte in 3D gehalten (ich sag's immer wieder: Es lohnt sich stets eine blau/rot-Brille griffbereit zu haben) und kippt in der Mitte in psychedelische Fressfieberfantasien ab, zudem spielt noch der Delorean aus Back To The Future eine prominente Rolle.

[Video] Oxford Collapse - Young Love Delivers (Quicktime)
[Video] Oxford Collapse - Young Love Delivers (Youtube)

Nicht zu vergessen die Collapse-Tour:

28.01.2009 Cairo, Würzburg
29.01.2009 Tsunami, Köln
30.01.2009 Molotow, Hamburg
31.01.2009 Magnet, Berlin
24.02.2009 Zum Teufel, Heidelberg

The Last Beat über Muslimgauze

Es scheint absurd zu sein, dass ausgerechnet ein unscheinbarer Einzelgänger aus Manchester zu einem der, auf musikalischer Ebene, größten Unterstützer Palästinas, der Hamas und der P.L.O. werden sollte, aber jedes Album, jeder Track von Muslimgauze entsprang einem polit-historischen Ereignis, war mit einer ganz bestimmten, wenn auch abstrakten Idee verknüpft.
The Last Beat am Todestag von Bryn Jones mit einem lesens- und hörenswerten Feature über Muslimgauze, gleichzeitig Nachruf und Einführung in das umfangreiche Schaffen des Ausnahmekünstlers.

Sky Larkin Und Johnny Foreigner Kommen!

Was ist besser als eins der besten jungen Rocktrios Englands auf Tour? Zwei der besten jungen Rocktrios Englands zusammen auf Tour! Als geballtes Sixpack walzen ab Februar Sky Larkin und Johnny Foreigner gemeinsam durch Europa und machen damit meine erhoffte britische Traumkonstellation schon mal zu zwei Dritteln komplett, das fegt meine Enttäuschung über die Absage der Parts & Labor/Wire-Tour im Nu hinweg.

26.02.2009 Gebäude 9, Köln
27.02.2009 Molotow, Hamburg
28.02.2009 Manufaktur, Schorndorf
01.03.2009 Ampere, München
02.03.2009 Mascotte, Zürich
03.03.2009 Magnet, Berlin