Ein Podcast ohne Ecken,

dafür aber mit Kante *Schenkelklopf*.
Bei Labelsmusic.de findet sich der Direktlink um einen zehnteiligen Videopodcast über das Zustandekommen des neuen Kante-Albums zu abonnieren. Kante sind immer spannend, daher wandert das direkt mal in meinen Feedreader.

Video: Mogwai - Travel is Dangerous



Ich weiß echt nicht was ich sagen soll. Poetisch, episch, meditativ. Ganz doll schön.

Mogwai - Travel Is Dangerous

A World Where Apes Had Sex With Men?

Schlechte News für Kreationisten:
Laut einer neuen Studie entstammen Menschen und Schimpansen nicht nur gemeinsamen Vorfahren, sie haben auch miteinander ganz viel Liebe gemacht:

The researchers hypothesize that an ancestral ape species split into two isolated populations about 10 million years ago, then got back together after a few thousand millennia. At that time the two groups, though somewhat genetically different, would have mated to form a third, hybrid population.

Ein Argument fürs Dosenpfand?

A seemingly unbelievable mess discovered last year in an Ogden townhouse has suddenly become an Internet legend.

It's all TRUE!

You know how some people, after they use something, just can't bear to throw it away. That might make sense if it's magazines or clothes. But what if it's empty beer cans? In astounding numbers?


70000 Bierdosen im Alleingang, mein lieber Scholli

The Grates - Gravity Won't Get You High

Es gibt diverse Formen der Musikkonversation:

"Kennst du schon Band X?"
"Oh mein Gott du hast recht, Band X ist ja so cool"
Dann gibt es Bands, deren Qualität jedem so klar ist dass man sich nur vielsagend zunicken muss und schon ist alles gesagt.

Und dann gibt es Bands die einen einfach derart begeistern, dass man beim Gedanke an sie mit einem Grinsen durch die Gegend rennt und ständig ihren Namen ausrufen will, egal ob jemand zuhört oder nicht: "The Grates! The Grates! The Grates!"

Montag morgen lag ihr Debütalbum Gravity Won't Get You High auf meiner Türschwelle. Seitdem habe ich es ca. 15mal gehört. Wobei, gerade läuft es wieder, also wenn ich mit diesem Text fertig bin wohl 16mal. Und bin immer noch völlig begeistert davon.
The Grates kommen aus dem sonnigen Australien, und so klingt auch ihre Musik. Sonnig, nach Freiluft. Als musikalischer Vergleich kommt man an den Yeah Yeah Yeahs nicht vorbei, denn nicht nur hat Sängerin Patience das gutterale Jauchzen und die Bühnenpräsenz einer Karen O., auch besteht die Band neben ihr nur aus Gitarrist und Schlagzeugerin. Aber wo die Musik der Yeah Yeah Yeahs Assoziationen mit dunklen Clubs, Lippenstift und verschwitzten Sex hervorruft, erinnert die der Grates mehr an überdrehte Kinder die im Sonnenschein Geburtstag feiern.

Einer kurzen kindlichen Aufmerksamtkeitsspanne entsprechend sind die Songs auch kurz und kommen schnell auf den Punkt, so dass das Album bei 14 Stücken gerade einmal auf 40 Minuten Gesamtspielzeit. Auch wenn Songs wie Science is Golden einzeln etwas lang und repetitiv klingen mögen, auf Albumlänge sind sie perfekt angeordnet um die ganz kurzen Songs auszugleichen. Lediglich ganz am Ende begehen The Grates den Fehler, ein über 4 Minuten langes Stück einzubauen, an der Stelle will man aber eh sofort wieder die Platte nochmal von vorne hören.

Neben ihrer Kürze sind die Songs vor allen Dingen leicht und fröhlich. Inhaltlich geht es immer wieder ums Springen, beim Song Trampoline und nicht zuletzt dem Albumtitel, und so wird auch live bei The Grates sowohl auf als auch vor der Bühne gesprungen was das Zeug hält um die elende Schwerkraft in ihre Schranken zu verweisen. Und jetzt kann auch an jedem anderen Ort gesprungen werden an dem diese Scheibe läuft. Higher!

[MP3] The Grates - Trampoline
[MP3] The Grates - Sukkafish
[MP3] The Grates - Science Is Golden (live)

The Grates Myspace