Glasser Bei The Interface
Von Uli am 7. Januar 2011, 18:00
Ihr Album mag mich nicht immer haben packen können, aber ohne Frage hatte Glasser auf Ring einen der originellsten Soundentwürfe des letzten Jahres zu bieten. Aus verzahnten Perkussionsmustern, ätherischen Gesängen und mal-wirklich-nicht-retro-Synthtönen macht Cameron Mesirow so traumhafte wie unscheinbar komplexe Songs, die ebensogut als abstrakte Klanggebilde funktionieren und im Kopf Bildassoziationen nur so hervorkitzeln, Formen und Farben die einander sanft umwinden. Mit nicht trivialem Aufwand versucht sie, diese delikat abgestimmten Elemente auch live angemessen herüber zu bringen, was ihr dieser herrlichen Session nach zu folgern auch bestens (diese Rufe in Apply!) gelingt, vielleicht sogar besser als im Studio. Da freu ich mich schon umso mehr auf ihre Tour im Februar.
Glasser live on the Interface
Glasser live on the Interface


